Saturday, 3 April 2010

A Day in the Life of Richard Branson



16. Dezember 2008 — Ever wondered what a day in the life of Richard Branson was like? Well the Virgin Group chairman recorded a video diary while visiting London to promote his new book Business Stripped Bare.



31. Juli 2007 — British entrepreneur Sir Richard Branson talks with Harry Smith about his journey from dyslexic high school dropout to one of the world's richest men. (CBSNews.com)

Thursday, 1 April 2010

Umbrüche zwingen zur Besinnung

Inventur machen, aufräumen, das eigene Denken ändern.
Dem Aufbruch muss ein innerer Prozess vorausgehen, der in fünf Schritten abläuft:

1. Als erstes muss ich Verantwortung für mich selbst übernehmen:
verstehen, dass ich kein Opfer meiner Lebenswirklichkeit bin, sondern ihr Schöpfer. Das alles nur deshalb in meinem Leben ist, weil ich es - unbewusst - so wollte. Dem Himmel oder dem Leben war es egal, ob ich eine Entscheidung bewusst oder unbewusst getroffen habe. Was zählt: Ich habe sie getroffen.
Ich bin nicht schuld daran, aber ich trage nun mal die Verantwortung dafür. Ich muss mir klar darüber werden, welche Macht mir das Leben gegeben hat und was ich daraus gemacht habe.

2. Als nächstes muss ich anerkennen, was ist;

3. Als drittes meine Urteile zurücknehmen und Vergebung üben;

4. Als viertes meine bisher abgelehneten oder verdrängten Gefühle bejahen.

5. Und als letztes kann ich dann auch neue, grundsätzliche Entscheidungen für mein neues Leben treffen.

Sie plädieren außerdem für eine Art Inventur vor dem Aufbruch:

Ja, ich kann doch nur aufbrechen, wenn ich zuvor ganz bei mir selbst angekommen bin.

"Der Mensch, der sich selbst gefunden hat, leistet nichts mehr, er ist"

Man sollte sich also vorher ein paar Fragen stellen - gleichermaßen in die Vergangenheit wie in die Zukunft gerichtet:

Womit in meinem Leben bin ich zufrieden, was finde ich gut?
Was liebe ich an mir selbst?
Was liebe ich in meinem Leben?
Was tue ich aus Liebe?

Aber auch:
Womit in meinem Leben bin ich nicht zufrieden?
Mit welchen Menschen lebe ich im Frieden?
Mit welchen im Unfrieden?
Was ist mein Grundlebensgefühl der letzten Monate?

Was gehört zum Aufbruch noch dazu?
Sich selbst lieben. Und Selbstliebe hat nichts mit Egoismus zu tun. Ich meine damit nicht, dass man egoman um sich selber kreisen oder sich gegen andere durchboxen soll. Aber man sollte begriffen haben:
Ich selbst bin der wichtigste Mensch in meinem Leben. Sich selbst zu erkennen, anzunehmen und lieben zu lernen, ist die größte Aufgabe jedes Menschen.

Und wie kann ich das umsetzen?
"Alles, was jetzt da ist - in mir oder außerhalb in meinem Leben - darf jetzt da sein, weil ich es selbst erlaube!"

Man soll annehmen. Was ich annehme und womit ich meinen Frieden mache, lässt mich dann auch wieder los. Als erstes muss ich also begreifen: Diese Angst vor dem Neuen ist meine Angst, sie gehört zu mir. Denn was ich annehme, kann sich verändern und ändert sich. Jede Ablehnung, jedes Nein bedeutet eine unnatürliche Energieblockade; die Energie kann also nicht fließen. Und das stärkste Nein liegt vor, wenn wir hassen.

Indem ich bewusst Zeit mit mir verbringe. Es reicht schon, ab und zu mal fünf Minuten Pause zu machen und zu fragen: Tut mir gut, was ich gerdae mache? Tut das meinem Körper gut? Meiner Seele? Ist diese Freundschaft etwas für mich? Eine andere Möglichkeit ist, jeden Tag eine Stunde spazieren zu gehen. Das bringt Klarheit, Körper und Seele können aufatmen, man findet zu sich selbst zurück.

Was stützt mich, wenn durch meinen Aufbruch alle bisherigen Sicherheiten weggebrochen sind?
Dass ich bei mir bleibe.

Für viele Menschen ist das wenig.
Nein. Denn wenn man diesen Satz wirklich ganz und gar begriffen hat, bedeutet das unsagbar viel.

Tuesday, 30 March 2010

Logorama-Pausenfilm für Logogestalter

http://vimeo.com/10149605

This is a short film that was directed by the French animation collective H5, François Alaux, Hervé de Crécy + Ludovic Houplain. It was presented at the Cannes Film Festival 2009. It opened the 2010 Sundance Film Festival and won a 2010 academy award under the category of animated short.

In this film there are two pieces of licensed music, in the beginning and in the end. All the other music and sound design are original. The opening track (Dean Martin "Good Morning Life") and closing track (The Ink Spots "I don't want to send the world on fire") songs are licensed pre-existing tracks. All original music and sound design is by, human (www.humanworldwide.com)

Wednesday, 27 January 2010

Erfolg bedeutet...frei nach R.W.Emmerson

R.W. Emerson beschreibt Erfolg auf eine Weise, die wir sehr schön finden:

Erfolg bedeutet:
Oft und viel lachen können;
die Achtung intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern gewinnen;
die Anerkennung aufrichtiger Kritiker verdienen;
Schönheit bewundern, in anderen das Beste finden;
die Welt ein wenig besser verlassen, ob durch ein gesundes Kind, ein Stück Garten oder einen Beitrag zur Verbesserung unserer Gesellschaft;
wissen, dass wenigstens das Leben eines anderen Menschen leichter war, weil du gelebt hast.
Das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben.

Friday, 15 January 2010

Kommunkation: Die 12 wichtigsten NLP-Vorannahmen sind:

Zentrale Vorannahmen

Ein zentrales Element der NLP sind die NLP-Vorannahmen, welche von Bandler und Grinder als Verhaltensgrundmuster beim 'Modellieren' erfolgreicher Persönlichkeiten genannt wurden. Die 12 wichtigsten „Vorannahmen“ sind:

1. Die Landkarte ist nicht das Gebiet. (siehe Alfred Korzybski)

2. Menschen treffen innerhalb ihres Modells von der Welt grundsätzlich die beste ihnen mögliche Wahl.

3. Jedes Verhalten ist durch eine positive Absicht motiviert.
Das Akzeptieren einer subjektiv positiven Absicht ignoriert nicht die möglichen Auswirkungen einer Handlung. Sie dient im beratenden Kontext dazu, ein negatives Selbstbild umzudeuten.

4. Menschen haben alle Ressourcen in sich, um jede gewünschte Veränderung an sich vorzunehmen. Zu ergänzen „… bis man an Grenzen stößt, z.B. physische Ursachen.“

5. Der positive Wert eines Individuums bleibt konstant, aber die Angemessenheit des Verhaltens kann bezweifelt werden.

6. Es gibt in der Kommunikation keine Fehler oder Defizite. Alles ist Feedback.
Durch diese Vorannahme wird der Weg zur verletzungsfreien Annahme von Kritik eröffnet. Einseitige Schuldzuweisungen sind auch nach Paul Watzlawick (Interdependenz) grundsätzlich falsch.

7. Die Bedeutung der Kommunikation liegt in der Reaktion, die man erhält.
Nicht, was Du tust, zählt, sondern wie Deine Umgebung auf Dich reagiert.

8. Wenn etwas nicht funktioniert, tue etwas anderes.
Offen zu sein für alles, was funktioniert. Die Bereitschaft zur Suche nach Lösungsalternativen. Eine typische Konfusion wird hiermit erzeugt: „Es ist so!“ - „Oder auch nicht!!“

9. In einem ansonsten gleich bleibenden System kontrolliert das Element mit den größtmöglichen Verhaltensmöglichkeiten das System.
Es wird Verhaltensflexibilität vom Berater eingefordert.

10. Widerstand beim Klienten bedeutet mangelnde Flexibilität auf Seiten des Beraters.
Es gibt immer einen dritten Weg.

11. Der Sinn jeder Kommunikation ist nicht die Absicht, sondern die Reaktion, die sie beim Gegenüber auslöst.
Diese Annahme korrespondiert mit dem Axiom von Paul Watzlawick: Wahr ist nicht, was A gesagt hat; Wahr ist, was B verstanden hat.

12. Wenn jemand etwas Bestimmtes tun kann, so ist es möglich, dieses Verhalten zu modellieren (nachzumachen) und es weiterzugeben.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistische_Programmierung

Wednesday, 6 January 2010

Eine visionäre und erfolgreiche Zeit 2010. wünscht Euch Martin Amend


Hier mal wieder ein Neujahresbrief. Ich schreibe hier nieder, welche Gedanken und welches Handeln für mich wichtig sind:

wir Menschen glauben frei zu sein, weil wir unserer Handlungen bewußt sind und nicht die Ursachen kennen, durch welche diese Handlungen bestimmt werden.

Immer wieder ein Neubeginn. In Visionen öffnen wir uns vollständig und bereitwillig, so dass Kreativität uns durchströmt und uns einen Weg hin zur Transzendenz und darüber hinaus zeigt. Visionär zu sein heißt, dass wir die positive Zukunft empfangen. Sie lässt das los was unwesentlich ist, und richtet sich stärker auf das aus, was Bedeutung hat und den Erfolg bringen wird. Wer einer Vision folgt, der hat sich dem Ziel verschrieben, seiner Inspiration zu folgen. Er empfängt die kreative Kraft, die ihn erhebt, damit er den neuen und besseren Weg sehen, fühlen und hören kann. Er reitet an vorderster Front des sich entfaltenden Weges. Die Geschichte der Vision geht mit einer großen Zahl anderer Geschichten einher: Abenteuer, Erwachen, Kreativität, Ermächtigung, Geburt, Freiheit, Liebe, Wunder, Schöpferischer Geist, Held, Inspiration, Lebensaufgabe, Wegbereiter, Schamanische Kraft, Leuchtender Stern, Erfolg, Sieg und Bereitschaft.

Wenn wir visionär leben, dann sind wir sicher und vertrauen darauf, dass es einen besseren Weg gibt, und wir ruhen nicht eher, bis dass wir ihn in die Welt bringen können. Wir lassen uns von Hindernissen nicht aufhalten, sondern springen aus unserer Liebe heraus über den Abgrund und lassen eine Brücke zurück, die es anderen Menschen ermöglicht, uns zu folgen. Wir sind mutig und erfüllt von Liebe, Heilung, Vorherwissen und Macht.

Als Visionär verspürst du den Antrieb, einen besseren Weg zu finden. Du kannst das Gefühl, festzustecken, in einer Falle gefangen zu sein oder aufgehalten zu werden, nicht ausstehen. Transzendenz (Überschreiten) ist eine Lebensweise, du hast dich dem Ziel verschrieben, sie mit anderen Menschen zu teilen. In deinem Leben geht es um mehr als nur um dich selbst. Du findest einen Weg, wenn der Weg verloren scheint. Für andere Menschen bist du eine Inspiration und ein lebendiges Zeichen der Größe und der Kreativität, die erreicht werden kann. Du lebst für die Menschen, und in einigen Fällen hilfst du den Menschen nicht nur menschlicher zu werden, sondern auch, ihre Göttlichkeit zu erkennen.



Ein Unternehmen ist wie eine Kutsche, die von wilden Pferden gezogen wird. Diese Pferde stehen für die Emotionen, Ambitionen und Beweggründe aller Personen in dem Unternehmen. Das Kurshalten erfordert dabei nahezu genau so viel Geschick, wie das Einschlagen einer neuen Richtung. Philosophen von Platon bis Vivekananda haben sich dieser Methode als Metapher bedient, um zu unterstreichen wie notwendig es ist, emotionale Energien zu nutzen. Das trifft auch auf das Management zu. Ein handlungsorientierter Mind-Set bedeutet, insbesondere auf höherer Ebene nicht, die Pferde mit der Peitsche zu einem rasanten Zickzack-Kurs anzutreiben.

Es geht darum ein genaues Gespür für das Terrain zu entwickeln. Das Management muss wissen, was das Team auf diesem Terrain leisten kann, und es sollte dieses dabei unterstützen, die Richtung festzulegen, sie beizubehalten, und somit alle auf Kurs zu halten. Die Begriffe Handlung und Veränderung bedürfen wohl keiner weiteren Erläuterung. Jeder kennt sie und weiß um ihre Bedeutung. Aber genau das ist das Problem. Derzeit ist eine übermächtige Betonung der Handlung auf Kosten der Reflexion zu beobachten. Wenn Probleme auftreten und als Probleme wahrgenommen werden. Uns wird unablässig gesagt, dass wir in Zeiten von großen Umwälzungen leben, dass sich alles verändert und das wir uns folglich besser in einem fortwährendem Alarmzustand befinden sollten.

Heisst es also verändern oder untergehen. Vieles funktioniert so wie immer. Ich will damit nicht sagen, dass sich nichts verändert, im Gegenteil es verändert sich immer etwas. Aktuell ist es die Informationstechnologie. Doch viele andere Dinge verändern sich überhaupt nicht. Und diese bemerken wir nicht. Wir neigen dazu uns auf Veränderungen zu konzentrieren und schließen aus, dass sich alles ändert. Diese Denkweise ist kaum als reflektierender Mind-Set zu bezeichnen. Sie wirkt sich sogar nachteilig auf den handlungsorientierten Mind-Set aus.

Wir müssen uns der Realität stellen, in der Veränderungen eben nicht allgegenwärtig sind und das Phänomen Veränderung an sich keine neue Erscheinung ist. So wie für den reflektierenden Mind-Set der Respekt für die Geschichte von großer Bedeutung ist, so steht dem handlungsorientierten Mind-Set ein bisschen Bescheidenheit gut zu Gesicht. Veränderung ohne Kontinuität ist bedeutungslos. Es gibt eine Bezeichnung für einen Zustand, bei dem sich alles fortlaufend ändert: Anarchie - Herrschaftslosigkeit. Auf diesen Zustand legen wohl Wenige Wert, insbesondere Unternehmen, die sich auf dem Markt behaupten möchten.

Unternehmen werden nach den Produkten beurteilt, die sie verkaufen bzw. den Leistungen, die sie erbringen und nicht nach den Veränderungen, die sie vorgenommen haben. Dass heißt also, Veränderungen können nicht ohne Kontinuität durchgeführt werden. Entsprechend besteht der Trick für den handlungsorientierten Mind-Set darin, Energie für Dinge zu mobilisieren, die verändert werden müssen. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass der Rest erhalten bleibt. Damit keine Missverständnisse entstehen: Management von Kontinuität (Beständigkeit) ist nicht einfacher, als das Management von Veränderungen. Denken wir nur an die wilden Pferde.

Der beherrschende Aspekt des Managements von Veränderungen ist cartesianisch (>rechtwinklig<): Handlung resultiert aus sorgfältig geplanten, bewußten Strategien, die als systematisch verwaltete Entscheidungsfolgen entwickelt werden. Das ist der analytische Mind-Set, nicht der handlungsorientierte. Das US-Unternehmen Monsanto führte mit diesem Ansatz die Bio-Technologie in die Landwirtschaft ein. Durch die Steuerung der Saatgutvielfalt, sowie mit Hilfe bestimmter Pestizide und Düngemittel gelang es Monsanto ein gesamtes Ökosystem auf den Markt zu bringen. Der Konzern verfügte über die notwendigen Forschungskapazitäten und die weltweite Präsenz um das Projekt in die Tat umzusetzen. Also entschied sich das Management für einige wohlüberlegte Unternehmenskäufe und positionierte sich als Microsoft der Agrar-Branche. Doch die Bauern und Verbraucher zogen nicht mit, sie legten mehr Wert auf Kontinuität. Der Plan scheiterte.

Erfolgreiche Veränderungen ergeben sich nicht aus einer mechanischen Abfolge von Einzelschritten, sie sind nicht das Ergebnis, der bloßen Formulierung einer Strategie und der anschließenden Umsetzung. Handlung und Reflexion müssen in einer Dynamik münden und dazu gehört auch Kooperation. Satisch Guma, der Leiter des Schuhmacher-Institute in Großbritanien formulierte dieses Prinzip im Titel seines neusten Buchs: You are therefor I´am, a declaration of depentants. Du bist also bin ich.- Eine Abhängigkeits-Erklärung.

Wir sollten nach Möglichkeit reflektierender Kooperation und analytische Weltgewandtheit an den Tag legen, um effektive Veränderung zu erreichen. Genauso ist eine energiegeladene Handlung notwendig, doch das bedeutet nicht, dass man in Aktionismus verfallen oder ewig an einer Struktur herum basteln sollte. Es geht vielmehr darum neugierig, wachsam, und experementierfreudig zu bleiben.

Veränderung ist ein Lernprozess, und das gilt auch für das Kurshalten. Wir können Stillstand als Normalzustand und Veränderungen als Geschäftigkeit betrachten, doch das muss nicht zwangsläufig so sein. Aktive Mitglieder eines Unternehmens setzen sich möglicherweise einer Veränderung, weil sich der Ansicht sind, dass sich diese Funktionsstörend auswirken würde. Andererseits können sie eine stillschweigende Veränderung für sich selbst herbeiführen, indem sie fortwährend Abläufe verändern um eine bessere Leistung zu erzielen.

Verweben der Mind-Sets: Alle fünf Mind-Sets sind keine klar definierten Kategorien, wir brauchen zwar unterschiedliche Bezeichnungen zur Abgrenzung, doch die Übergänge sind fließend. Nicht die Bezeichnungen, sondern die damit verbundenen Konzepte stehen im Mittelpunkt. Sie sind auch mehr als bloße Metapher, doch anhand einer Metapher lässt sich besser erläutern, wie sie sich zusammenfügen. Stellen wir uns die Mind-Sets als Farben und den Manager als Weber vor. Für eine effektive Leistung müssen die einzelnen Mind-Sets über und unter der jeweils der anderen Mind-Sets gewebt werden, bis ein glatter strapazierfähiger Stoff entsteht. Wir analysieren und dann handeln wir.

Doch das funktioniert nicht erwartungsgemäß, also reflektieren wir. Wir handeln erneut und stellen dann eine Blockade fest, weil wir nicht alleine vorankommen. Wir müssen kooperieren. Doch hierfür müssen wir uns in die Welt von anderen begeben. Darauf folgen weitere Analysen um die neuen Erkenntnisse zu formulieren. Dann handeln wir erneut, und so weiter. Und dabei entsteht unser neuer Stoff der Anstrengungen. Ein Stück Stoff aber reicht nicht aus. Ein Unternehmen ist eine kollektive Einheit, die ein gemeinsames Ziel dann erreicht, wenn die einzelnen Stoffstücke der Manager zu Kleidungsstücken zusammen genäht werden. Wenn Manager zusammenarbeiten und ihre reflektierenden Handlungen in analytischer, weltgewandter Weise miteinander kombinieren.

Ich habe betont wie wichtig es ist, dass sich Manager intern mit den fünf Mind-Sets vertraut machen. Doch viele Führungskräfte neigen stärker zum einen oder anderen. Je nach der jeweiligen Situation und deren persönlichen Neigungen. Manche Menschen sind nachdenklicher als andere, manche sind stärker handlungsorientiert, manche analytischer veranlagt und so weiter. In den Finanz- und Marketingabteilungen finden sich viele mathematikversessene, analytisch veranlagte Manager. Verkaufsmitarbeiter betonen manchmal zu sehr den Aspekt der Weltgewandtheit und die Mitarbeiter des Personalwesens sind manchmal etwas zu begeistert, was Kooperationen angeht. Somit muss das Weben des Stoffs und das Nähen ebenfalls in Kooperation erfolgen, um in unserem Bild zu bleiben, da Manager sich so gegenseitig verstehen und stärken können. Unternehmen haben sich in den letzten Jahren intensiv um das Thema Nahtlosigkeit gekümmert. Doch wir alle wissen saubere Nähte zu schätzen, genau wie gut kombinierte Mind-Sets.

Erfolgreiche Unternehmen schneidern überzeugende Ergebnisse aus den verwobenen Mind-Sets ihrer Manager.manager.


aus >Die fünf Welten eines Managers<
Die fünf Mind-Sets von Jonathan Gosling und Henry Mintzberg:

1. Management des eigenen Ichs: Der reflektierende Mind-Set
2. Management von Organisationen: Der analytische Mind-Set
3. Management des Kontexts: Der weltgewandte Mind-Set
4. Management von Beziehungen: Der kooperative Mind-Set
5. Management von Veränderungen: Der handlungsorientierte Mind-Set

Quelle: http://5minds.mespom.eu




Ich wünsche Dir eine ausgewogene Work-Life-Balance. Ich hoffe dass wir in diesem Jahr einige kooperativen Projekte stemmen können. Lass uns gemeinsam darum bemühen und >kämpfen<.

Alles Wesentliche. Alles Herzliche.
Martin Amend


PS:

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Martin Amend


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Monday, 17 August 2009

"Träume sind die Nahrung auf dem Weg zum Ziel"

Frei nach Woody Allen ist die Wirklichkeit möglicherweise kein schöner Ort – aber der einzige, an dem man ein ordentliches Steak bekommt. Und Anhänger des Sachzwangs würden sagen, dass neben den objektiven Tatsachen imaginäre andere Wirklichkeiten ziemlich unwichtig sind.

Wir leben in mehreren Wirklichkeiten. Zu den Sachzwängen gehört das Gefühl. Wenn ein Mensch in seinen Gefühlen von der Realität beleidigt wird, will er, dass neben den Tatsachen seine Träume auch ein Recht haben. Es ist etwas Schönes, wenn ich eine Erfahrung, die mich quält und die ich im Augenblick für unveränderbar halte, verlasse und in eine andere Erfahrung eintauche. Das passiert, wenn wir träumen, ein Buch lesen oder wenn wir ins Kino gehen. Oft haben wir dann beim Wiedereintritt in die Wirklichkeit die Lösung für ein scheinbar unlösbares Problem. Wir haben sie im Traum gefunden. Ähnliches wird ja auch von Wissenschaftlern berichtet, die an einem Problem arbeiten und die Lösung unwillkürlich finden, während sie mit etwas völlig anderem beschäftigt sind. Träume stellen eine eigene Wirklichkeit her. Das ist der Antirealismus des Gefühls. Den soll man genauso ernst nehmen und wertschätzen wie die objektiven Tatsachen. Beide haben recht: die Träume und die Tatsachen. Das eine kann das andere nicht auslöschen. Das Nützliche allein ist nicht lebensfähig. Was mein Zwerchfell mir erzählt und was mein Gehirn mir erzählt, ist verschieden, aber beides zusammen ist real. Eines allein bildet die Wirklichkeit nicht ab. So entstehen Zerrbilder.

Quelle: brand eins - Wirtschaftsmagazin, 11. Jahrgang Heft 08 August 2009
Ein Gespräch über Wunschenergie und den lebensnotwendigen Überschuss an Möglichkeiten.

Für den Schriftsteller, Filmregisseur, TV-Produzent Alexander Kluge,77, ist das Nützliche allein nicht lebensfähig.
Zuletzt ist sein Filmessary "Nachrichten aus der ideologischen Antike" erschienen (Filmedition Suhrkamp).
Derzeit arbeitet er an einem Film über die Weltwirtschaftskrise.