Friday, 8 November 2019
Die Macht der Sprachbilder – Politisches Framing : Elisabeth Wehling : re:publica 2017
Language is never innocent. ~ Roland Barthes // Im Januar 2017 zog Donald Trump nach einer donnernden Wahlkampagne ins Weiße Haus ein. Die Welt hatte bis zuletzt Hillary Clinton für überlegen gehalten – „Faktencheck“ hieß die Zauberformel, die am Ende keine war. Bis heute klammern sich viele an die Hoffnung des rationalen Wählers.
Elisabeth Wehling http://www.elisabethwehling.com
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Identifikation von Bullshit und Wert – Gunter Dueck – re:publica 2019
In unserem Körper zuckt oft blitzartig ein Identifikations-Algorithmus. Wir reagieren mit Lachen, Ekel, Abscheu, Staunen, Angst oder Freude. Bei Wertvollem schaltet er hoffentlich das Gehirn ein und befiehlt zum Bleiben, bei Bullshit sollte er wegzappen. Wenn wir wegzappen – tl;dr – was sagt das über das Weggezappte aus, was über unseren individuellen Algorithmus zur Aufmerksamkeitssteuerung?
speaker: Gunter Dueck http://www.omnisophie.com
Quelle: re:publica 2019
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»Schwarm-Dummheit« – inneffektiv tonnenvoll Zeit verschwenden – Gunter Dueck
Unternehmen, Teams oder Parteifraktionen sind ein großes System von Menschen, die man ja bei der Einstellung oder Wahl für richtig gut hielt. Wie kommt es dann, dass sich diese vielen intelligenten Menschen aus rasendem Alltagsstress heraus in Meetings begeben und dort ineffektiv tonnenvoll Zeit verschwenden, sodass viele Menschen alles rund um Zusammenarbeit, Abstimmungen und Teamarbeit als ausgesprochen quälend erfahren?
speaker: Gunter Dueck http://www.omnisophie.com
Quelle: re:publica 2015
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Wird das Agile doch wieder in Prozessen ertränkt? – Prof. Dr. Gunter Dueck
Prof. Dr. Gunter Dueck (Mathematiker, Philosoph, Management-Denker, Bestsellerautor) am 15. September 2019 auf dem agiLE | barcamp in Leipzig.
speaker: Gunter Dueck http://www.omnisophie.com
Gunter Dueck – CARGO-Kulte : Heilslehren in Wirtschaft, Politik und Kultur: lösungsarme Aktivitäten lassen lange auf Erlösung warten. Sie werden NICHTS verändern.
Im zweiten Weltkrieg wunderten sich Melanesier, dass immer dann, wenn die Fremden (Amerikaner im Krieg gegen Japan) auf einen Turm ("Tower") stiegen und beteten, deren Vorfahren Flugzeuge voll beladen mit Essen schickten. Da bauten sie Türme und beteten auch... Cargo-Kulte entstehen, wenn man beobachtete Rahmenbedingungen richtig steckt, aber das wesentlich Erhoffte nicht geschieht, weil etwas Zentrales nicht verstanden wurde. Wir schauen uns einmal Heilslehren in Politik, Wirtschaft und Kultur an - wie sie Türme und Landebahnen bauen und auf ihre Erlösung warten, wobei Berater ihre Händchen halten. Speaker: Gunter Dueck
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Quelle: re:publica 2016 Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany (CC BY-SA 3.0 DE)
Wednesday, 9 December 2015
Viktor Frankl - ...und trotzdem Ja zum Leben sagen ... vom SINN des Lebens
Der Menschen-Begleiter Viktor E. Frankl, er hat erfahren, dass es einen im Menschen angelegten WILLEN ZUM SINN gibt und daraus seine Sinn-Forschung entfaltet, besonders aber sein Lebensweg und -werk beschritten, indem er andere Menschen befähigte und begleitete ihre Selbstbestimmung und ihre Motivation-Systeme wahrzunehmen.
Desweiteren…trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager heißt ein Buch des Psychologen Viktor Frankl, in dem er seine Erfahrungen in deutschen Konzentrationslagern beschreibt. Der Titel enthält das Zitat „trotzdem Ja zum Leben sagen“ aus dem Refrain der Lagerhymne Das Buchenwaldlied von Fritz Löhner-Beda.
In dem Erlebnisbericht, den Frankl zunächst anonym veröffentlichen wollte, beschreibt er aus der Sicht eines jüdischen Psychologen seine Erlebnisse im Konzentrationslager. Dabei geht es zunächst um die Auswirkung der Einlieferung in ein Konzentrationslager auf die Häftlinge, aber auch um die Beziehungen zwischen Häftlingen wie beispielsweise darum, dass einige Häftlinge, die Aufseher wurden, brutaler handeln als die eigentlichen SS-Aufseher.
Das zentrale Erlebnis im Konzentrationslager war für Frankl die Erfahrung, dass es möglich ist, auch noch unter inhumansten Bedingungen einen Sinn im Leben zu sehen. So beschreibt er, dass diejenigen Häftlinge eine bessere Chance hatten, zu überleben, die jemanden hatten, der auf sie wartet. Für Frankl selbst war es die Vorstellung, dass er in der Zukunft Vorlesungen über die Auswirkungen des Lagers auf die Psyche halten wird.
Die letzten 50 Seiten bestehen aus einem Theaterstück der besonderen Art. Sokrates, Kant und Spinoza kommen vom Himmel ins "KZ Birkenwald" und wollen den ahnungslosen Menschen helfen. Doch das können sie nicht, die Menschen müssen selbst auf den Sinn ihres Lebens kommen.
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